IMSA: DPI-Klasse läuft prächtig

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Good times: Für Cadillac (IMSA Manufacturers-Champions 2017 und 2018) sowie die ganze DPI-Szene läuft es in der amerikanischen IMSA-Meisterschaft momentan richtig gut! © Richard Prince/Cadillac

Mit einem Doppelsieg für Cadillac bei den 24 Stunden von Daytona und einem weiteren Schritt in Richtung der Unsterblichkeit von Fernando Alonso startete die IMSA-Saison 2019. Das Rennen endete „rot geflaggt“ – nach 14 Stunden setzte der große Regen ein und machte ernsthaftes Rennenfahren teilweise unmöglich. Der Spanier konnte gerade bei diesen schwierigen Bedingungen den Beweis antreten, dass er im Langstreckensport endgültig angekommen ist.

Die Startphase des Rennens war geprägt vom Duell dem von Pole gestarteten Olli Jarvis im Joest-Mazda und Penske-Acura-Piot Juan Pablo Montoya, nicht weit dahinter kamen die letztlich siegreichen Cadillacs. Alle von Anfang an auf einem Level – es ging los, als ob das Rennen noch 20 Minuten und nicht 20 Stunden dauern würde… Ich würde wetten, dass jeder Hersteller im Laufe der Saison ganz oben auf dem Podium stehen wird!

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Startprobleme: Beide Joest-Mazda waren beim IMSA-Saisonauftakt in Daytona mit Motorschaden ausgefallen. © Mazda

Es sieht aktuell ganz nach einer weiteren glorreichen Zeit des amerikanischen Langstreckenmotosports aus: das im Grunde so einfache DPI-Konzept, dass auf aufgehübschten LMP2-Chassis basiert (siehe auch hier), bietet das, wovon die LMP1 in der WEC und den 24 Stunden von Le Mans aktuell weit entfernt sind: Spannung und Kampf auf der Strecke um den Gesamtsieg! Der Gerüchteküche zufolge interessiert sind auch Ford und Hyundai ernsthaft an einem Engagement in der IMSA DPI-Klasse interessiert. Ab 2022 fordert auch die den Einsatz von Hybridtechnik – hoffen wir, dass das nicht der Anfang vom Ende ist…

Weiter geht die IMSA-Saison 2019 mit den 12 Stunden von Sebring am Samstag, 16. März.

 

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