Stuttgart Solitude

Als am Rande von Stuttgart beheimatetes Motorsportmagazin liegt Langstrecke.Org der Mythos Solitude am Herzen.

In den Jahren 1935 bis 1965 war der 11,4 km lange Straßenkurs zwischen Stuttgart und Leonberg, der in seiner Streckenführung durchaus Ähnlichkeit zur Nürburgring Nordschleife aufweist – teils bergig mit engen Kurven, teils schnell und technisch anspruchsvoll – bedeutendes Element der deutschen Motorsportszene. Der Mythos lebt weiter!


Berühmte Gaststätte: Mercedes-Benz 300 SEL AMG („Rote Sau“) vor dem Glemseck.

Automobile Veranstaltungen an der Solitude

In der Regel alle zwei Jahre findet auf dem Solitudering ‚Solitude Revival‘ statt – sicherlich eine der stimmungsvollsten klassischen Veranstaltungen in Deutschland! Bilder vom 2017er Event gibt es auch bei Speed In Focus.

Insbesondere an den Wochenenden zieht die alte Rennstrecke Benzinjunkies an: Rund um die Gaststätte ‚Glemseck‘ treffen sich dann die Motorradfahrer.

Jeden dritten Sonntag im Monat findet auf Höhe der alten Boxengasse gegenüber des Start und Ziel-Gebäudes der ‚Altautotreff‘ statt, ein freies Old- und Youngtimertreffen. Während der Sommerzeit trifft man sich ab 17 Uhr, in der Winterzeit bereits um 15 Uhr.


Im Wald den Berg hoch: Zwei Lotus 23 in der engen Hedersbachkurve.

Beiträge zur Solitude auf Langstrecke.Org


Geschlängel in Richtung Mahdental: Lancia Flaminia SZ und Opel GT in der zweiten Schattenkurve.

Steckbrief Solitude-Ring

Länge: 11,4 km
25 Links- und 15 Rechtskurven
Maximale Steigung: 18%
Maximales Gefälle: 11%
Rundenrekord: 3:49,1 min (Durchschnittsgeschwindigkeit 179,4 km/h),
aufgestellt von Jim Clark bei Solitude Grand Prix 1963 auf Lotus 25 F1


Retro Style: Nein, der Porsche 718/2 wurde nicht in den 60ern fotografiert, sondern beim Solitude Revival 2013.
Am Steuer sitzt Porsche-Werksfahrer und Le Mans-Sieger Marc Lieb.