WEC / ELMS: Hineingeschaut – die Cockpits der LMP2-Boliden

Touch-Displays sind bei Straßenautos im Tesla-Zeitalter schwer im kommen. Einfacher wird die Bedienung dadurch freilich nicht. Viele Funktionalitäten sind in Baumstrukturen geordnet (oder sagen wir besser: versteckt) – ähnlich den Ordnerstrukturen auf dem Computer oder Smartphone. Das ESP lässt sich dann mitunter nur noch im dritten Untermenü deaktivieren – wer sich da schnell durch den Tiefschnee wühlen möchte, bekommt schon mal Schweiß auf die Stirn…

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Schauen wir uns doch mal an, wie es die Profis machen – nämlich die, die bei hohen Geschwindigkeiten im dichten Verkehr schnell die richtige Funktionalität finden müssen. Die Langstreckenprototypen, wie sie bei den 24 Stunden von Le Mans sowie in der WEC und der ELMS eingesetzt werden, sollten eigentlich mehr Usabiliy-Benchmark für die nächste Generation unserer Fahrzeuge sein, als irgendein chices Smartphone, dem man bei der Bedienung volle Aufmerksamkeit schenken kann, während beim Autofahren der Fokus immer auf dem Verkehr liegen muss.

Klare Piktogramme weisen in Dallara und Oreca den richtigen Weg, im Ligier sind die verhältnismäßig großen Tasten mit Stichwörtern beschriftet. Bei was sich moderne Straßenfahrzeuge mit den Rennwagen allerdings einig sind: viele wichtige Funktionalitäten lassen sich direkt über das Lenkrad steuern.

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Herausforderer: Ligier und Dallara sind auf der Rennstrecke den Orecas in der Regel unterlegen. © PSTU

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