WEC Spa: Standesgemäßer Toyota-Doppelsieg

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Alsonso-Sieg im ersten WEC-Rennen: Begünstigt wurde der Sieg durch die Rückversetzung des Schwesterautos, das nach Kraftstoff-Vergehen dem Feld aus der Boxengasse hinterherstarten musste. © PSTU

„Alles so, wie es sein soll!“ So oder so ähnlich lässt sich der Ausgang des Auftaktrennens zur WEC-Supersaison 2018/2019 überschreiben. Die Werksmannschaft von Toyota ist gegenüber den privat eingesetzten LMP1 ohne Hybrid im Vorteil – und das ist so auch richtig!

Die Rebellion-Mannschaft hat seine Hausaufgaben in der Vorbereitung gut gemacht und war klar zweite Kraft hinter Toyota. Nach zwei Rennstunden folgte dahinter #17 BR auf Rang 4 noch innerhalb der Führungsrunde, der Kolles auf Rang 5 hatte zu diesem Zeitpunkt bereits eine Runde Rückstand. Zur Rennhälfte stellte Kamui Kobayashi mit dem aus der Boxengasse gestarteten #7 Toyota das 1-2 für Toyota her, das bis ins Ziel Bestand hatte.

Für die BR-Chassis war das LMP1-Debüt schmerzhaft: Überschattet wurde das Qualifying durch den schweren Unfall von Pietro Fittipaldi, der bei einem harten Einschlag in der Eau Rouge beide Beine brach. Der DragonSpeed-BR konnte zum Rennen nicht mehr repariert werden.
Und auch der #17 BR sollte das Spa-Wochenende nicht unbeschadet überstehen: In der vorletzten Rennstunde crashte auch er in der Eau Rouge.

Nicht mit Schnelligkeit und Haltbarkeit, sondern mit der lieben Kohle hat der Rückzug von Ginetta zu tun: In einem Bulletin stellte Ginetta dar, dass von den chinesischen Investoren Zahlungen ausgeblieben sind und es deswegen kein Rennstart geben wird.

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Die beiden Rebellion waren über  im „Paarlauf“ unterwegs. Im Nachhinein wurde #1 (Jani / Lotterer / Senna) wegen einem zu dünnen Unterboden aus der Wertung genommen, das Schwesterauto (Beche / Laurent / Menezes) erbte den Podestplatz hinter den beiden Toyotas. © PSTU

 

Die Action in den Klassen im Bild:

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Überlegen in der LMP2: G-Drive Neuzugang Vergne fuhr bei seinem ersten Stint einen Vorsprung von über 50 Sekunden auf die LMP2-Verfolger heraus und legte damit den Grundstein für den klaren Klassensieg. © PSTU

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In der GTE PRO-Klasse war das Duell Porsche vs. Ford während dem ganzen Rennen spannend. Über die Distanz konnten auch die beiden AF Corse Ferraris aufschließen, in der letzten Rennstunde konnte Davide Rigon Richard Lietz gar überholen. © PSTU

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Fast schon ein Youngtimer – aber immer noch gut für einen Doppelsieg: In der GTE AM-Klasse  siegten die Aston Martins von Dalla Lana / Lamy / Lauda vor Yoluc / Alers-Hankey / Eastwood. © PSTU

Ergebnis 6 Stunden von Spa 2018:

1. BUEMI / NAKAJIMA / ALONSO  #8 Toyota TS050 – Hybrid  163 Runden
2. CONWAY / KOBAYASHI / LOPEZ  #7 Toyota TS050 – Hybrid +1.444
3. BECHE / LAURENT / MENEZES  #3 Rebellion R13 – GIBSON +2 Runden
4. WEBB / KRAIHAMER / DILLMANN  #4 ENSO CLM P1/01 – Nismo +5 Runden
5. ALESHIN / PETROV  #11 BR ENGINEERING BR1 – AER +5 Runden
6. RUSINOV / VERGNE / PIZZITOLA  #26 Oreca 07 – Gibson +7 Runden (1. LMP2)
7. TUNG / AUBRY / RICHELMI  #38 Oreca 07 – Gibson +7 Runden (2. LMP2)
8. LAPIERRE / NEGRÃO / THIRIET  #36 Alpine A470 – Gibson +7 Runden (3. LMP2)

13. MÜCKE / PLA / JOHNSON  #66 Ford GT +15 Runden (1. GTE PRO)
14. CHRISTENSEN / ESTRE  #92 Porsche 911 RSR +15 Runden (2. GTE PRO)
15. RIGON / BIRD  #71 Ferrari 488 GTE EVO +16 Runden (3. GTE PRO)

21. DALLA LANA / LAMY / LAUDA  #98 Aston Martin VANTAGE +19 Runden (1. GTE AM)
22. YOLUC / ALERS-HANKEY / EASTWOOD  #90 Aston Martin VANTAGE +19 Runden (2. GTE AM)
23. MOK / SAWA / GRIFFIN  #61 Ferrari F488 GTE +20 Runden (3. GTE AM)

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