FIA GT World Cup Macau: Festspiele der deutschen Hersteller

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Good bye, Charlie: Der Sieg von Schnitzer-BMW ist auch ein Abschiedsgeschenk für Charlie Lamm, der zum Jahresende (offiziell…) in den Ruhestand geht. © BMW

Nachdem Augusto Farfus bekannt gegeben hat, dass er sich zukünftig ganz dem GT Sport widmen möchte – fährt der erfahrene Brasilianer gleich einen Weltmeistertitel für sich und seinen Arbeitgeber BMW ein.
Von Pole Position gestartet konnten Farfus zu Beginn des Rennens nur die beiden Mercedes-Haudegen Marciello und Maro Engel folgen – bis sich der junge Italiener beim Anbremsen von Lisboa Bend verbremste und rangieren musste um weiterzufahren. In den letzten 5 Runden wurde es an der Spitze eng zwischen Farfus, Engel und den beiden aufschließenden Edo Mortara (Mercedes) und Earl Bamber (Porsche) auf P4, einen ernsthaften Überholversuch konnte aber keiner setzen.

Für die deutschen Hersteller war der FIA GT World Cup ein großer Erfolg: bestes nicht-deutsches Fahrzeug war der Nissan von Alexandre Imperatori auf Rang 10! Allerdings war unter den nur 14 gestarteten GT3-Boliden auch kein einziger Bentley, Ferrari oder Lamborghini.

Das nächste GT-Finale steht am 1. Dezember mit dem FIA GT Nations Cup in Bahrain an, wo Silber- und Bronzefahrer für ihr jeweiliges Land fahren. Kurios: Die Fahrzeuge dort müsse nicht auf dem jeweiligen Land stammen – so geht dort das deutsche Duo Mattschull / Bastian mit einem Ferrari an den Start…

Ergebnis FIA GT World Cup Macau:

1. Augusto Farfus jr., BMW M6 GT3
2. Maro Engel, Mercedes AMG GT3
3. Edoardo Mortara, Mercedes AMG GT3
4. Earl Bamber, Porsche 911 GT3 R
5. Robin Frijns, Audi R8 LMS
6. Christopher Haase, Audi R8 LMS
7. Mathieu Jaminet, Porsche 911 GT3 R
8. Dries Vanthoor, Audi R8 LMS
9. Raffaele Marciello, Mercedes AMG GT3
10. Alexandre Imperatori, NISMO GT-R GT3

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