ADAC GT Masters: Jules Gounon kann 2017 großes schaffen

jules-gounon_adac-gt-masters

Mittlerweile kult: Die Roller-Corvette ist fester Bestandteil des ADAC GT Masters. Nach 2013 könnte sie 2017 wieder Meisterehren erlangen. © Gruppe C Photography

Sieger bei den 24 Stunden von Spa, Gesamtführender im Zwischenklassement des ADAC GT Masters: Jules Gounon hat gute Chancen auf den inoffiziellen Titel „Top GT-Pilot 2017“!

Gefühlt war der mittlerweile 22-jährige Franzose Anfang 2016 aus dem Nichts im GT Masters aufgetaucht und hatte gleich in seiner Debütsaison um den Titel mitgefightet – aber freilich hat der Sohn von Langstrecken-Legende Jean-Marc eine gute motorsportliche Ausbildung genossen: Im Kartsport feierte Gounon in den Jahren 2010 bis 2012 große Erfolge, wurde 2012 X30-Weltmeister. 2013 wurde er Zweiter in der französischen Formel 4-Meisterschaft.

Bei seinem schweren Unfall beim GT Masters-Finale 2016 in Hockenheim hatte sich Gounon ein Bein gebrochen – aber 2017 kehrte er mit der Roller-Corvette und Teamkollege Daniel Keilwitz stärker denn je zurück. Bei Testfahrten zu den 24 Stunden von Spa hatte nun Keilwitz den schweren Unfall und dabei den Unterschenkel gebrochen – doch Gounon arrangierte sich mit seinen „Teamkollegen auf Zeit“ Renger Van der Zande (in Zandvoort) und Albert Costa (am Nürburgring) – und führt das Zwischenklassement des ADAC GT Masters mit 127 Punkten vor BMW-Pilot Philipp Eng (89) und dem Audi-Duo Kelvin van der Linde / Markus Pommer (81) an.

Am 16. / 17. September geht es mit dem ADAC GT Masters weiter auf dem Sachsenring – streckenmäßig sicherlich eines der Saisonhighlights. Dann wird Daniel Keilwitz wieder an Bord sein und Jules Gounon bei der Jagd nach seinem zweiten großen Sportwagen-Titel im Jahr 2017 unterstützen.